Samstag, 30. September 2017

Warum sind Olivenblätter so gesund?

Obwohl das aus dem Süden Europas stammende Olivenöl schon seit dem frühen Mittelalter in Deutschland bekannt ist, wird es bei uns erst seit den Achtzigerjahren in größeren Mengen konsumiert. Ein von der Zeitschrift DER FEINSCHMECKER ausgerichteter, deutschlandweiter Olivenöltest fand das erste Mal 1996 statt. Damals konnten nur knapp 100 in Deutschland erhältliche Olivenöle getestet werden. Mittlerweile werden zu diesem jährlich ausgerichteten Wettbewerb über 1.000 Olivenöle eingereicht und auf Geschmack und Qualität getestet, bewertet und prämiert. Heutzutage konsumiert jeder Deutsche im Durchschnitt immerhin fast 1 Liter Olivenöl pro Jahr. Im Vergleich dazu konsumiert ein Grieche beinahe 15 Liter!

Auch finden sich interessanterweise auf den griechischen Inseln die Menschen mit der höchsten Lebenserwartungen weltweit. Die typischen Leiden der westlichen Welt, wie Arthrose, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und anderen Zivilisationskrankheiten, treten hier wesentlich seltener auf. Ein Grund hierfür findet sich in der sogenannten Mittelmeer-Diät.
Bei dieser Betrachtung wird jedoch völlig außer Acht gelassen, dass im gesamten Mittelmeerraum der Ölbaum (Olea europaea) umfänglich genutzt wird. Das heißt nicht nur die Oliven und das aus ihnen gewonnene Olivenöl wird konsumiert, sondern auch die Olivenblätter.

Die Ernährungspyramide der sog. Mittelmeer-Diät

Einer der wichtigsten Wirkstoffe im Olivenöl sind die Polyphenole. Olivenöl und Oliven sind daher so gesund, weil sie nicht nur einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren (insbesondere Linolsäure) haben, sondern auch einen hohen Gehalt an Polyphenolen aufweisen. Ein besonders gutes kaltgepresstes, natives Olivenöl extra, erkennt der Experte an seinem sehr deutlichen bitteren und scharfen Geschmack. Diese typische, geschmackliche Eigenschaft ist direkt auf einen hohen Anteil an Polyphenolen im Olivenöl zurückzuführen, die teilweise bei über 600 Milligramm pro Liter liegt.

Auch in den Olivenblättern wurden rund 30 verschiedene Polyphenole, sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe, in konzentrierter Form entdeckt. Eines der davon wichtigsten ist das Oleuropein.
Es liegt in den Blättern in einer etwa 3.000fach höheren Konzentration als im Olivenöl vor.
Getrocknete Olivenblätter (Oleae folium)

Weiterhin findet sich in den Olivenblättern das stark antioxidant wirkende Hydroxytyrosol, das eine erstaunliche Sauerstoffradikal-Abfangkapazität von 27.000 Mikromol Trolox-Äquivalenten pro Gramm (umolTE/g) hat – im Vergleich dazu hat Vitamin C nur 1/10 dieser Kraft.
Eine antioxidative Wirkung haben auch die in den Blättern enthaltenen Flavonoide Hesperidin, Quercetin und Rutin. Auch eine weitere ebenfalls in Olivenblättern enthaltene Kohlenstoffverbindung, das sogenannte Squalen, wirkt antioxidativ. Das Squalen hat zudem, anders als die Mehrzahl der anderen Antioxidantien, den Vorteil, dass es lange im Körper gespeichert werden kann.

Ganz besonders jedoch schützt der Wirkstoff Oleuropein den Olivenbaum und den Menschen.
Mit seinen entzündungshemmende Eigenschaften ist es wesentlich mitverantwortlich für die Robustheit des Olivenbaums, denn es wirkt antiviral, antifugal, antibakteriell und reguliert Immunreaktionen.

Seit der Antike werden Olivenblätter äußerlich und innerlich angewandt. Verarbeitet zu Salben wurden sie bei oberflächlichen Entzündungen, rheumatischen Beschwerden und Verletzungen angewendet. Bereits Hildegard von Bingen beschrieb ihre besonderen Eigenschaften. Aus den Blättern kann auch ein wohlschmeckender Tee bereitet werden. Diese innere Anwendung verbessert den Blutfluss und reguliert dadurch den Blutdruck.

Bei regelmäßiger Einnahme können LDL-Cholesterin -Werte gesenkt und der Blutzuckerspiegel günstig beeinflusst werden. Auch können, wie bei der äußeren Anwendung, rheumatisch-arthritischen Erkrankungen gelindert werden. Olivenblätter wirken entgiftend und stärken dadurch das Immunsystem. Sie bieten so einen wirksamen Schutz gegen Grippe und Erkältungskrankheiten sowie Pilzbefall und Infektionen. Zu guter Letzt haben Olivenblätter auch eine beruhigende Wirkung. Ein Olivenblättertee am Abend getrunken, fördert den gesunden Schlaf.

Olivenblättertee fördert den gesunden Schlaf

Zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigen die genannten Eigenschaften von Olivenblättern:

Blutdrucksenkung durch Olivenblätterextrakt
Im Jahre 2011 beschäftigte sich ein Team der Medizinischen Hochschule an der Universität von Indonesien in einer klinischen, randomisierten, placebo-kontrollierten Doppel-Blind-Studie im Parallel-Design mit den blutdrucksenkenden Effekten des Olivenblattes. Insgesamt 200 Patienten mit milder Hypertonie (Bluthochdruck) bekamen über acht Wochen entweder 500 Milligramm Olivenblätterextrakt oder den pharmazeutischen ACE-Hemmer Captopril verabreicht. Mit dem Olivenblätterextrakt ging der systolische Wert nach zwei Monaten um 11,5 mmHg und der diastolische um 4,8 mmHg zurück. Bei dem ACE-Hemmer war der Rückgang mit 13,7 und 6,4 mmHg nur geringfügig höher. Daraus schlossen die Wissenschaftler, dass Olivenblätterextrakt fast so wirksam ist wie das pharmazeutische Medikament Captopril.

Olivenblätterextrakt vermindert viele Typ-2-Diabetes-Risikofaktoren
An der Universität von Auckland, Neuseeland, wurde eine randomisierte, Placebo-kontrollierte Doppel-Blind-Studie im Crossover-Design durchgeführt. Hier bekam, bei einer Gesamtteilnehmerzahl von 46 übergewichtigen Männern im Alter von 40 bis 52 Jahren, eine Gruppe über einen Zeitraum von 12 Wochen täglich ein Präparat mit Olivenblätterextrakten, das 51,1 Milligramm Oleuropein und 9,7 Milligramm Hydroxytyrosol enthielt. Die Probanden der anderen Gruppe nahmen ein Placebo zu sich. Dabei brachte die Verabreichung von Olivenblätterextrakten im Vergleich zur Placebo-Gruppe eine um 15 Prozent verbesserte Insulinsensitivität, eine um 28 Prozent erhöhte Reaktionsfähigkeit der Präproinsulin bildenden Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse und eine beschleunigte Regulierung von Interleukin-6 sowie der Bindungsproteine für insulinähnliche Wachstumsfaktoren IGFBP-1 und IGFBP-2.

Ein Gicht verursachendes Enzym wird durch die Inhaltsstoffe von Olivenblättern gehemmt
Deutschen Wissenschaftler der Universität von Leipzig fanden in einer Studie heraus, das sowohl Oleuropein als auch andere Bestandteile der Olivenblätter direkt das Enzym Xanthinoxidase hemmen. Xanthinoxidase ist verantwortlich für die Katalysierung von Harnsäure in Leber und Nieren, was zu einem erhöhten Harnsäurespiegel und Gicht führt.

Quellen:
• Susalit, E., et al., „Olive (Olea europaea) leaf extract effective in patients with stage-1 hypertension: comparison with Captopril“, Phytomedicine, 2011 Feb 15;18(4), 251 – 258.
• Hofman, Paul L., et al., „Olive (Olea europaea L.) Leaf Polyphenols Improve Insulin Sensitivity in Middle-Aged Overweight Men: A Randomized, Placebo-Controlled, Crossover Trial“, PlosOne, Epub published ahead of print.
• Rauwald, H. W., et al., „Olea europaea leaf (Ph.Eur.) extract as well as several of its isolated phenolics inhibit the gout-related enzyme xanthine oxidase“, Phytomedicine, 2011 May 15;18(7), 561 – 566.

Getrocknete Olivenblätter duften grasig, nach frisch gemähtem Heu und ganz schwach nach Grünem Tee. Auch diese geschmacklichen Eigenschaften geben sie an das kaltgepresste Olivenöl weiter in das sie für mehrere Monate eingelegt werden. Kenner schätzen das durch die Mazeration entstehende charakteristische Aroma und den typischen Geschmack von asfar Olivenblätteröl.

Für unser Olivenblätteröl werden ausschließlich
 ARVE® Olivenblätterteeblätter verwendet


Weitere Informationen zum Thema Olivenblätter finden Sie auch im neuen Internet-Blog olivenblaettertee.wordpress.com
Dort werden vor allem auch unterschiedliche Arten der Verwendung und Weiterverarbeitung von Olivenblättern zum Kochen vorgestellt.

asfar® Olivenblätteröl bestellen und kaufen

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Empfehlungen auf unserer Internetseite zum einen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, zum anderen auf dem reichhaltigen Erfahrungsschatz der Volksmedizin beruhen. Bedenken Sie jedoch, dass Heil- und Gesundheitsöle nicht den Arzt ersetzen.
Bei lang anhaltenden oder chronischen Beschwerden sollte immer unbedingt der Rat des Hausarztes eingeholt werden. Indikationen während der Schwangerschaft, bei Kindern und Säuglingen bedürfen immer besonderer Sorgfalt.

Dienstag, 8. August 2017

Olivenblätterpesto | Pesto di foglie d'olivo

Als Pesto wird eine ungekochte, musartige Sauce bezeichnet die in der italienischen Küche meist zu Nudelgerichten gereicht wird. Der Name Pesto lässt sich vom italienischen Wort pestare ableiten, das „zerstampfen“ bedeutet.
Das klassische Pesto entstammt der Region Ligurien und wurde dort 1863 erstmals dokumentiert. Es basiert vermutlich auf dem römischen Moretum, einer kräuterhaltigen Käsesoße.

Das traditionelle „Pesto alla genovese“ (nach genueser Art) besteht dem Grundrezept nach aus Basilikum, Pinienkernen, Knoblauch und Olivenöl sowie geriebenem Parmesan oder Pecorino.
Außer grobem Salz wird kein Gewürz beigemengt.
Auch für dieses „Pesto di foglie d’olivo“ wird Parmesan- oder Pecorinokäse verwendet. Allerdings kommt kein einfaches Olivenöl zum Einsatz sondern das aussergewöhnliche asfar® Olivenblätteröl.

Neben Pinienkernen werden für dieses Pesto-Rezept zusätzlich auch Sonnenblumen- und Kürbiskerne genommen, denn das macht das Pesto von seiner Konsistenz her etwas gröber und kerniger.
Damit die besonderen Aromen des Olivenblattöls und der leicht herbe Geschmack der beigefügten fein zerkleinerten Olivenblätter in Harmonie zu den anderen Zutaten stehen, wird in diesem Kochrezept bewusst auf den Einsatz von viel Knoblauch verzichtet und die Verwendung von Pfeffer zur Wahl gestellt. Gleiches gilt auch für Basilikum, das hier als "Dekopflanze" nur am Rande in Erscheinung tritt.

Zutaten für mehrere Personen:

50 ml asfar Olivenblätteröl
3 EL Ölsaatenmischung bzw. Körnermischung (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Pinienkerne)
3 EL Parmesan oder Pecorino Romano, gerieben
1/2 Knoblauchzehe
1 1/2 EL fein zerkleinerte Bio Olivenblätter
Salz und Pfeffer aus der Mühle (optional)
Basilikumblätter zur Deko

Nussig kernige Ölsaaten und Parmesankäse geben unserem Olivenblätterpesto die klassische Basis

Zubereitung – Teil 1: Olivenblätter in einem Mixer zerkleinernGröbere Teile wieder in die Packung zurückgeben – diese können z.B. für einen Teeaufguss verwendet werden. Die Blätter in ein gut ausgespültes Marmeladenglas mit Deckel geben und mit asfar® Olivenblätteröl auffüllen. Glas gut verschließen, ein wenig schütteln und an einem geschützten Ort bei Zimmertemperatur mindestens 24 Stunden ruhen lassen. Der Grund dafür ist, die getrockneten Blätter durch das Einwirken im Olivenöl etwas weicher und dadurch angenehmer im Biss zu machen. Falls man nicht vorhaben sollten, das Pesto sofort zu verspeisen, muss diese Aktion nicht durchgeführt werden. Dann wird es einfach nach der Zubereitung in ein Glas gefüllt und verschlossen für mindestens 1 Tag stehen gelassen - je länger desto besser, denn auch der Geschmack wird dadurch etwas intensiver.

Zubereitung – Teil 2: Die Körnermischung in einer heißen Pfanne rösten bis ein leichter Duft entsteht und anschließend in einem Mixer grob zerkleinern. Die Körner zusammen mit dem geriebenen Parmesankäse und der vorbereiteten Olivenblattöl und Olivenblätter Mischung zu einem geschmeidigen Pesto vermengen und gegebenenfalls die Konsistenz mit Olivenblattöl nach Geschmack korrigieren. Abschließend das Pesto mit Salz und Pfeffer (optional) abschmecken.

Authentisch mediterrane Neu-Interpretation einer traditionellen Sauce – „Pesto di foglie d’olivo“
Geschmacksprofil – Die fein zerkleinerten Olivenblätter verleihen diesem Pesto ein selten mediterranes Spektrum an Aromen und Farbe.
Die feinwürzigen Geschmacksnoten des Hartkäses werden von Aromen, die an grünen Tee erinnern, begleitet. Dezent herb und frisch, jedoch milder als grüner Tee. Das nussig-kernige Profil der Ölsaaten geben diesem Pesto die klassische Basis.
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die gesundheitsfördernden Wirkstoffe in den Olivenblättern zeigen auf, dass dieses „Pesto di foglie d’olivo“ nicht nur eine klassische, authentisch mediterrane, sondern auch eine sehr aktuelle Neu-Interpretation einer traditionellen Sauce ist.

Tipp – Bei der Herstellung von Hand sollte die sämige Masse am Besten durch Zerstoßen mit einem Mörser hergestellt werden. Eine zügige Vorgehensweise ist wichtig, da Oxidation nachteilige Auswirkungen auf Geruch, Geschmack und Aussehen hat. Bei der Verwendung eines elektrischen Gerätes sollte man die übermäßige Hitzeentwicklung, die beispielsweise durch die hohe Drehzahl ausgehen kann, bedenken. Diese wirkt sich negativ auf das Aroma aus.

Mit asfar® Olivenblätteröl hergestelltes Olivenblätterpesto auf einem frischen Stück Ciabatta
Bleibt noch zu erwähnen, das italienische Wissen-schaftler auf dem europäischen Hochdruck-Kongress 2012 berichteten, dass der tägliche Verzehr von Parmesankäse den Blutdruck in einer Studie in beachtlichem Ausmaß gesenkt hat. Auch dem Olivenblatt wird diese Eigenschaft zugeschrieben. Somit können wir in Bezug auf unser Olivenblätter-Pesto mit Stolz feststellen, eine Hypertonie-Therapie kann durchaus auch mit Genuss verbunden sein.
Quellen: Ärzte-Zeitung online / Wikipedia

Donnerstag, 22. Juni 2017

Olivenblattöl - grün, geschmackvoll, gesund!

Der gesundheitliche Nutzen unserer Oliven, aus denen auch das leckere Basisöl für unsere Aromaöle gepresst wird, ist bekannt. Doch kennen Sie schon die Heilkraft der Olivenblätter?

Für asfar Olivenblätteröl werden über einen längeren Zeitraum die getrockneten Blätter des Olivenbaumes in bestes natives Olivenöl extra eingelegt. So gehen die Eigenschaften der Blätter in das Olivenöl über.

Das Wirkspektrum von Oleuropein-Verbindungen

Die Inhaltsstoffe der Olivenblätter sind dieselben, die auch in wesentlich geringeren Mengen im Olivenöl stecken und diesem seinen typischen Geschmack verleihen. Es ist vor allem die etwas bitter schmeckende Substanz
- Oleuropein sowie
- phenolische Verbindungen
(Hydroxytyrosol, Kaffeesäure),
- organische Säuren und
- sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide (Olivin, Rutin, Hesperidin, Quercetin).
Oleuropein ist dabei am stärksten vertreten.

Siehe: https://www.researchgate.net/publication/237822658_Olea_europaea_L_Olive_tree

Unter- und Oberseite eines Olivenblattes

Olivenbaumblätter sind auch von ihrer Struktur her einzigartig. Ihr besonderes Merkmal sind bei den einfach gestielten, fast ledrigen Blättern die oberseitige blaugrüne Färbung und auf der Unterseite ihr silbergrauer Glanz. Die Farbe der Blattunterseite kommt durch einen dichten Filz von sternförmig wachsenden Schuppenhaaren zustande (auch Schildhaare genannt).

Die silbergrauen Schuppenhaare auf der Blattunterseite

Die Schuppenhaare haben eine ganz bestimmte Aufgabe. Sie schützen nicht nur den Baum vor dem Austrocknen, sondern fangen mit ihren Haaren das vom Stamm und vom Boden austretende, verdunstende Wasser auf und fügen dieses dem Laub erneut zu. Die mikroskopisch kleinen Haare an der Unterseite der Blätter absorbieren auch die schädlichen ultravioletten Strahlen (UV-B) und schützen dadurch das für die Fotosynthese zuständige Blattgewebe. Bei direkter Strahlung sind sie in der Lage, bis zu 20% der Sonnenstrahlen zu reflektieren. Die folgende Abbildung stammt aus dem Buch "Rahfeld, Mikroskopischer Farbatlas pflanzlicher Drogen":

Makro- und Mikroskopische Merkmale von Olivenblättern

Getrocknete Olivenblätter duften grasig, nach frisch gemähtem Heu und ganz schwach nach Grünem Tee. Auch diese geschmacklichen Eigenschaften geben sie an das kaltgepresste Olivenöl weiter in das sie für mehrere Monate eingelegt werden. Kenner schätzen das durch die Mazeration entstehende charakteristische Aroma und den typischen Geschmack von asfar Olivenblätteröl.

Für unser Olivenblätteröl werden ausschließlich
 ARVE® Olivenblätterteeblätter verwendet


Weitere Informationen zum Thema Olivenblätter finden Sie auch im neuen Internet-Blog olivenblaettertee.wordpress.com
Dort werden vor allem auch unterschiedliche Arten der Verwendung und Weiterverarbeitung von Olivenblättern zum Kochen vorgestellt.

asfar® Olivenblätteröl bestellen und kaufen

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Empfehlungen auf unserer Internetseite zum einen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, zum anderen auf dem reichhaltigen Erfahrungsschatz der Volksmedizin beruhen. Bedenken Sie jedoch, dass Heil- und Gesundheitsöle nicht den Arzt ersetzen.
Bei lang anhaltenden oder chronischen Beschwerden sollte immer unbedingt der Rat des Hausarztes eingeholt werden. Indikationen während der Schwangerschaft, bei Kindern und Säuglingen bedürfen immer besonderer Sorgfalt.

Samstag, 6. Mai 2017

Kartoffelpüree „Mediterrane Art“

Der kreative Foodblogger und Rezeptentwickler Stephan Schmitz hat asfar® Olivenblätteröl getestet und seine ersten Erfahrungen und Einschätzungen in einem Blogartikel veröffentlicht, der Titel lautet:
"Olivenblätteröl: Drei Gründe, warum Euch dieses Spezial-Olivenöl wahrscheinlich flasht!"

schnell, einfach, lecker und gesund - Kartoffelpüree "Mediterrane Art" mit asfar® Olivenblätteröl

Um dieses neue sehr spezielle Olivenblattöl praxisnah zu testen hat Stephan Schmitz unter anderem, ein schnell und einfach zuzubereitendes veganes Kartoffelgericht kreiert. Wer es nachkochen möchte, findet die genaue Rezeptbeschreibung unter folgendem Link: freihaendigkochen.de
Weitere Rezepte werden in den kommenden Wochen folgen, wie beispielsweise Bunter Blattsalat mit Fetakäse, Mayonnaise, Thunfisch, Seafood, Pizza mit Spinat und Sonnenblumenkernen.

Zutaten für 3 bis 4 Personen:

450 g mehlig kochende Kartoffeln
85 g Pastinake, Petersilienwurzel und/oder Sellerie
200 g Butternutkürbis
(Alternativ 100 g Schwarze Karotten)
100 ml Milch oder Sojamilch
4 EL asfar® Olivenblätteröl
1 Msp Muskatblüte
Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
Sprossenkeimlinge (Deko)
gerösteter Buchweizen oder Kürbiskerne (optional)

Kartoffelpüree mit Wurzelgemüse, gebratenem Kürbis, Sprossenkeimlingen und asfar@ Olivenblattöl

Ganz ohne die Zugabe von weiteren typisch mediterranen Zutaten wie Rosmarin, Salbei oder Knoblauch, schwingt mit asfar® Olivenblätteröl – plötzlich aber unaufdringlich – eine mediterrane Brise in die heimische Küche."  freihändigkochen.de


Freitag, 21. April 2017

Die gesundheitsfördernden Olivenblätter

Mittlerweile ist allgemein bekannt - der Genuss von Essoliven und dem daraus gewonnenem Olivenöl ist gut für unsere Gesundheit. Dass dies jedoch in hohem Maße auch für die Olivenblätter gilt, ist bisher leider so gut wie unbekannt geblieben und das obwohl bereits in den 60er Jahren, mit deren systematischen wissenschaftlichen Erforschung begonnen wurde.

Das Olivenblattöl ist eine Wiederentdeckung aus der traditionell mediterranen Küche und Volksmedizin - Foto ©

Inzwischen gibt es sehr viele positive Berichte über die Wirkungen des Olivenblattes wie z.B.:


  • Wirksamkeit gegen Bakterien und Viren.
  • Hilfe bei Infektionskrankheiten, hervorgerufen durch Pilze und Parasiten.
  • Stärkung des Immunsystems.
  • Verbesserung des Blutflusses, indem es die Elastizität der Arterien erhöht; dadurch wird der Blutdruck normalisiert und Herzerkrankungen vorgebeugt.
  • Verbesserung des Fettstoffwechsels und Reduzierung eines zu hohen LDL-Cholesterin-Spiegels.
  • Stabilisierung des Blutzuckerspiegels.
  • Hilfe bei arthritischen Entzündungen, speziell bei rheumatischer Arthritis.
  • Mobilisierung und Unterstützung der Energieproduktion im Körper nach Anstrengung oder bei Mehrbedarf.

Die im asfar® Olivenblätteröl verarbeiteten Blätter stammen aus den gleichen Ernten aus denen auch der ARVE® Olivenblättertee gewonnen wird. Damit garantieren wir, dass ausschließlich von Hand verlesene, unbehandelte und ungespritzte Blätter für die Herstellung unseres Olivenblätteröls verwendet werden.

Für unser Olivenblätteröl werden ausschließlich
 ARVE® Olivenblätterteeblätter verwendet


Weitere Informationen zum Thema Olivenblätter finden Sie auch im neuen Internet-Blog olivenblaettertee.wordpress.com
Dort werden vor allem auch unterschiedliche Arten der Verwendung und Weiterverarbeitung von Olivenblättern zum Kochen vorgestellt.

asfar® Olivenblätteröl bestellen und kaufen

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Empfehlungen auf unserer Internetseite zum einen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, zum anderen auf dem reichhaltigen Erfahrungsschatz der Volksmedizin beruhen. Bedenken Sie jedoch, dass Heil- und Gesundheitsöle nicht den Arzt ersetzen.
Bei lang anhaltenden oder chronischen Beschwerden sollte immer unbedingt der Rat des Hausarztes eingeholt werden. Indikationen während der Schwangerschaft, bei Kindern und Säuglingen bedürfen immer besonderer Sorgfalt.

Sonntag, 12. Februar 2017

Bruschetta mit Olivenblätteröl

Je weniger für ein Kochrezept benötigt wird, um so mehr kommen die Qualitäten und Vorzüge seiner Zutaten zum Tragen. Unter diesen Voraussetzungen sticht eine gute Ingredienz zwangsläufig heraus und wird von jedem klar als solche erkannt.
Im Umkehrschluss kann sich bei einem Rezept mit nur wenigen Zutaten eine Mangelhafte nicht hinter vielen anderen verstecken. Beste Bedingungen für asfar® Olivenblätteröl um seine Qualität unter Beweis zu stellen!
Es macht also Sinn diesen Blog mit einem Rezept zu eröffnen, das aus nur drei Grundzutaten besteht, nämlich Brot, Olivenöl und Salz.
Diese Zutaten gelten in vielen Kulturkreisen als die wichtigsten Lebensmittel an sich und als Inbegriff der notwendigen menschlichen Nahrung haben sie darüber hinaus auch eine große religiöse und symbolische Bedeutung.*

Zutaten für mehrere Personen:

1 ofenfrisches Weißbrot, vorzugsweise ein Laib Baguette oder ein Ciabatta
1 bis 3 TL asfar Olivenblätteröl pro Brotscheibe
8 bis 10 reife Tomaten pro Brotlaib - geeignet sind auch eine entsprechende Menge Cocktailtomaten
Pro Brotscheibe eine großzügige Prise Meersalz, auch 'fleur de sel' (franz.) oder 'flor de sal' (span.) genannt - 
Wir haben die neuseeländischen Meersalzflocken der Marke Clifford Bay probiert!
Frisches, klein geschnittenes Basilikum

Brot, Salz, Öl - unsere asfar® Olivenblätteröl Bruschetta

Zubereitung – Tomaten in kleine Stücke schneiden. Wer möchte kann die Schale sowie die Kerne und das weiche Fruchtfleisch vorher entfernen. Man macht dies, damit das Brot nicht zu sehr vom Fruchtwasser der Tomaten durchtränkt wird und damit knuspriger bleibt. Tomaten in einem Sieb abtropfen lassen. Anschliessend die Tomaten mit dem klein gehacktem Basilikum vermengen.
Brot in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. In einem Toaster leicht anrösten. Wer mag, kann die Brot-scheiben auch mit etwas Olivenöl in einer grossen Pfanne von beiden Seiten anbraten, bis sie gold-braun sind. Das ist die klassisch-traditionelle, aber auch etwas aufwendigere Methode, bei der man sehr aufpassen muss, dass einem die Scheiben nicht anbrennen. Also am Herd stehen bleiben und immer fleissig wenden!

Die noch warmen Brotscheiben auf einem vorgewärmten Servierteller platzieren, mit den Tomaten belegen und mit Gourmetsalz bestreuen. Abschliessend mit 1 bis 3 Teelöffel Olivenblätteröl pro Scheibe beträufeln und gleich servieren!

Geschmacksprofil – Das typisch italienische Bruschetta-Geschmackserlebnis wird hier durch die Verwendung des geschmacklich einzigartigen und angenehm grün-herben Olivenblätteröls kräftig gepusht. Die zarte Konsistenz der Meersalzflocken unterstreicht den feinen Eigengeschmack des knusprigen Brotes und der reifen Tomaten.
Fazit: Nicht nur Meersalz, sondern auch mehr Brot, mehr Olivenöl … und im Ganzen mehr Geschmack !

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* Brot und Salz
Der Mensch wurde sesshaft, weil er im Stande war Getreide anzubauen - er fing im wahrsten Sinne des Wortes an "Besitz von der Erde zu nehmen".
Daraus entwickelte sich die Kunst des Brotbackens.
Mit der Zeit wurden Brot und Salz zu Metaphern für das Lebensnotwendige und für die nötige Würze und Erhaltung des Lebens.

Brot und Salz werden traditionell in vielen Gegenden der Erde als Geschenk zur Hochzeit oder zum Einzug in eine neue Wohnung geschenkt und gelten als Symbol für Gastfreundschaft.

* Das Olivenöl

Der Ölbaum gilt seit alters her als Kraftsubstanz, als Substanz der geistigen Stärke, der Erkenntnis und der Heilmittel schlechthin. Könige wurde durch die Salbung mit Öl inthronisiert und Priestern die Amtsvollmacht übertragen. Das Öl steht symbolisch für geistige Kraft und ist Hinweis auf die Gnade Gottes. Wer im Alten Testament mit einem Ölbaum verglichen wird, steht unter dem Schutz Gottes - Christus bedeutet "Der Gesalbte".

Donnerstag, 19. Januar 2017

Was ist Olivenblätteröl ?

Schon die ersten Pharmazeuten und Ärzte der Antike entwickelten Rezepturen, in denen die Blätter des Olivenbaums in Verbindung mit Öl gebracht wurden. Im Römischen Reich sind mit Olivenblättern angereicherte Öle aufgrund der vielfältigen äußerlichen und innerlichen Anwendungsmöglich-keiten auch von den Soldaten der Legion genutzt und so verbreitet worden.

asfar® Olivenblätteröl wird in einem speziellen, rein physikalischen Mazerationsverfahren hergestellt, das die besonderen Inhaltsstoffe der Olivenblätter mit denen des Olivenöls verbindet.

Für unser Olivenblätteröl werden ausschließlich
 ARVE® Olivenblätterteeblätter verwendet
Die im asfar® Olivenblätteröl verarbeiteten Blätter stammen übrigens aus den gleichen Ernten, aus denen die Firma almasol auch die Olivenblätter für den von vielen gesundheitsbewussten Teetrinkern geschätzten ARVE® Olivenblättertee gewinnt. Damit garantieren wir, dass ausschließlich von Hand verlesene, unbehandelte und ungespritzte Blätter für die Herstellung unseres Olivenblätteröls verwendet werden.

Naturtrübes Olivenblätteröl hat eine olivgrüne Farbe und ist ein wenig dickflüssiger als normales Olivenöl. Der herb-grasige und dezent bittere Geschmack erinnert ein bisschen an Grünen Tee und ist zugleich ein Qualitätsmerkmal das auf die gesundheits-fördernden Inhaltsstoffe des Olivenblattes hinweist.

Das Olivenblattöl ist eine Wiederentdeckung aus der traditionell mediterranen Küche und Volksmedizin - Foto © 

Das aufwendig hergestellte Olivenblätteröl kann nicht nur als Powerfood für den täglichen Genuss, zum Beispiel als Dipp, zum Müsli oder für Salate, verwendet werden, sondern auch kosmetisch unter anderem als Massage- und Pflegeöl.

Speziell verantwortlich für die gesundheitlichen Eigenschaften der Olivenbaumblätter ist vor allem der bitter schmeckende Wirkstoff Oleuropein.

Pharmakologische Wirkungen von Oleuropein

Im Olivenblatt steckt mehr Oleuropein als in der Olive oder dem aus ihr gewonnenem Olivenöl.
Der in den Olivenblättern enthaltene Bitterstoff Oleuropein schützt den immergrünen Olivenbaum vor Krankheiten und stärkt seine Widerstandskraft gegen Schädlinge jeder Art.

Olivenbäume werden mehrere Jahrhunderte und manche sogar über tausend Jahre alt.

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